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Kosten & Budget

Social Recruiting Kosten: woraus sie bestehen und wie du sie richtig rechnest

Social Recruiting Kosten lassen sich nicht pauschal beziffern — aber sehr konkret aufschlüsseln. Es sind vier Posten, und drei davon kannst du selbst beeinflussen. Dieser Artikel zeigt dir die Bestandteile, den Rechenweg zur Kosten-pro-Einstellung und den einzigen Vergleich, der wirklich etwas aussagt.

Aktualisiert am 20. August 2026 · 8 Minuten Lesezeit

Zwei Personen rechnen gemeinsam am Laptop

Social Recruiting Kosten: woraus sie sich zusammensetzen

Social-Recruiting-Kosten bestehen aus vier Posten: einmalige Produktion, laufendes Werbebudget an die Plattformen, Betreuung von Kampagne und Bewerberfunnel sowie die eigene Zeit im Betrieb. Nur der zweite Posten fließt an Meta, Google oder TikTok.

1. Produktion — einmalig

Konzept, Drehtag im Betrieb, Schnitt und Varianten für verschiedene Plattformen. Fällt einmal an und lässt sich über Monate nutzen. Der größte Kostentreiber hier sind Anzahl der Standorte und Anzahl der Rollen, nicht die Länge des Drehtags.

2. Werbebudget — laufend

Das Geld, das direkt an die Plattformen geht. Es bestimmt, wie oft deine Zielgruppe dein Video sieht. Zu klein gewählt bedeutet: Die Kampagne wird nie oft genug ausgespielt, um eine Entscheidung auszulösen. Dieser Posten skaliert mit Radius und Zielgruppengröße.

3. Betreuung — laufend

Aufbau und Steuerung der Kampagne, Bewerberfunnel, Vorqualifizierung, Reporting und Nachsteuern. Das ist die Arbeit, die darüber entscheidet, ob aus Reichweite Bewerbungen werden.

4. Deine eigene Zeit — oft übersehen

Kick-off, Drehtag, Freigaben und vor allem die Gespräche mit den vorqualifizierten Bewerbern. Diese Stunden gehören in jede ehrliche Rechnung, sonst sieht jede externe Lösung künstlich günstig aus.

Die einzige Kennzahl, die zählt: Kosten pro Einstellung

Teile alle Kosten eines Zeitraums durch die Zahl der Einstellungen in diesem Zeitraum. Alles andere — Klickpreise, Reichweite, Kosten pro Bewerbung — sind Zwischengrößen, die dir nicht sagen, ob sich die Maßnahme gerechnet hat.

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    Schritt 1: Zeitraum festlegen

    Mindestens ein Quartal. Bei kürzeren Zeiträumen verzerrt eine einzelne Einstellung das Ergebnis komplett.

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    Schritt 2: Alle Kosten addieren

    Produktion anteilig auf die Nutzungsdauer, Werbebudget, Betreuung, interne Stunden mit einem realistischen Stundensatz.

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    Schritt 3: Einstellungen zählen

    Nur tatsächliche Vertragsunterschriften. Bewerbungen und Gespräche sind Zwischenschritte, keine Ergebnisse.

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    Schritt 4: Teilen

    Kosten geteilt durch Einstellungen. Das ist deine Kosten-pro-Einstellung für diesen Kanal.

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    Schritt 5: Gegenrechnen

    Was hätte dich die Stelle gekostet, wenn sie das Quartal über offen geblieben wäre? Rechne mit entgangenem Deckungsbeitrag, abgelehnten Aufträgen und Überstunden der anderen — nicht mit dem Gehalt.

Schritt 5 wird fast immer ausgelassen, dabei entscheidet er über die ganze Bewertung. Eine Besetzung, die dich einen fünfstelligen Betrag kostet, ist günstig, wenn der stehende LKW oder die abgelehnten Aufträge mehr gekostet hätten. Und sie ist teuer, wenn die Stelle in Wahrheit ein halbes Jahr ohne Folgen offen bleiben konnte.

Für Schritt 5 haben wir ein Werkzeug gebaut: Der Vakanzkosten-Rechner zeigt dir mit deinen eigenen Zahlen, was eine offene Stelle pro Monat und pro Tag kostet. Er rechnet ohne Branchendurchschnitte und schickt nichts an uns.

Zu kursierenden Pauschalwerten für Kosten pro Einstellung solltest du vorsichtig sein. Die Zahlen, die im Netz herumgereicht werden, stammen häufig aus Sekundärquellen ohne nachvollziehbare Erhebung und schwanken um den Faktor fünf. Deine eigene Rechnung ist belastbarer als jeder Branchenwert.

Der ehrliche Vergleich: Portal, Vermittler, Social Recruiting

Stellenportale und Personalvermittler erreichen aktiv Suchende, Social Recruiting erreicht zusätzlich Menschen mit Job. Der Kostenunterschied liegt weniger im Betrag als in der Struktur: Vermittlung kostet pro Besetzung, Social Recruiting kostet pro Zeitraum und hinterlässt Material, das bleibt.

WegWas du bezahlstWen du erreichstWorauf du achten musst
Jobbörse der Bundesagenturnichtsaktiv Suchende und gemeldete Arbeitsuchendein Engpassberufen ist diese Gruppe klein
Kommerzielle StellenportaleLaufzeitpreis je Anzeige, unabhängig vom Ergebnisaktiv Suchendedu konkurrierst mit allen Wettbewerbern über denselben Anzeigentyp
PersonalvermittlungErfolgshonorar, üblicherweise als Anteil am Jahresgehaltaktiv Suchende plus Netzwerk des Vermittlershoher Einzelbetrag pro Besetzung, beim nächsten Bedarf beginnt alles von vorn
Social RecruitingProduktion einmalig, Werbebudget und Betreuung laufendauch Menschen mit Job, die nicht suchenbraucht Vorlauf und Geduld über ein Quartal, dafür bleibt das Material nutzbar

Der strukturelle Unterschied ist wichtiger als der Preis: Eine Vermittlungsprovision ist verbraucht, sobald die Person eingestellt ist. Ein Videopaket und eine eingespielte Kampagne laufen weiter — und beim nächsten Bedarf startest du nicht bei null, sondern schaltest wieder ein.

Der zweite Unterschied ist die Zielgruppe. Portale und Vermittler bewegen sich im selben Teich. Wenn dieser Teich in deinem Beruf leer ist, hilft es nicht, häufiger die Angel auszuwerfen. Die Bundesagentur für Arbeit hat für 2024 gezeigt, dass knapp die Hälfte aller gemeldeten Fachkraft-Stellen in Engpassberufen lag, aber nur ein Viertel der arbeitslosen Fachkräfte dort suchte.

Was die Social Recruiting Kosten nach oben und unten treibt

Anzahl der Rollen

Jede zusätzliche Rolle braucht eigene Botschaften und eigene Mindestkriterien im Funnel. Zwei Rollen sind nicht doppelt so teuer wie eine, aber deutlich teurer.

Anzahl der Standorte

Mehrere Standorte bedeuten mehrere Drehorte und getrennte Kampagnen — sonst bewirbt sich jemand aus Koblenz auf eine Stelle in Bonn.

Größe des Einzugsgebiets

Ein enger Pendelradius ist günstiger auszuspielen als eine bundesweite Suche, bringt aber weniger Reichweite. Beides hat seine Berechtigung — je nachdem, ob jemand für die Stelle umziehen würde.

Wettbewerbsdichte in der Region

Wo viele Betriebe um dieselbe Zielgruppe werben, sind die Ausspielungskosten höher. Das ist kein Agenturaufschlag, das ist ein Auktionsmechanismus der Plattformen.

Attraktivität deines Angebots

Der unterschätzte Faktor. Ein Betrieb mit klarer Gehaltsspanne, geregelten Zeiten und einem sauberen Hof braucht weniger Werbebudget für dasselbe Ergebnis als einer, bei dem all das unklar ist.

Dauer

Kampagnen werden mit der Laufzeit effizienter, weil sich die Aussteuerung einspielt. Wer nach vier Wochen abbricht, zahlt die Lernphase und erntet den Ertrag nicht.

Was bei uns im Leistungsumfang steckt

Bei HELLO AD! sind Konzept, Drehtag, Schnitt, Kampagnenaufbau, Aussteuerung, Bewerberfunnel, Vorqualifizierung und Reporting enthalten. Die Videoproduktion läuft im eigenen Haus, es wird nichts an Dritte weitergereicht.

Der Ablauf ist immer derselbe: Kick-off zur Zielgruppe und zu den Mindestkriterien, Drehtag bei dir im Betrieb, Schnitt in mehreren Varianten, Aufbau von Kampagne und Bewerberstrecke, dann laufende Aussteuerung und Vorauswahl der Bewerbungen. Du führst die Gespräche mit denen, die durch die Vorqualifizierung gekommen sind.

Dazu kommt eine Zufriedenheitsgarantie: Kommt innerhalb von 30 Tagen ab Kampagnenstart keine einzige vorqualifizierte Bewerbung, erstatten wir Starterzahlung und Monatszahlung. Die Bedingungen stehen in Ziffer 30 bis 33 unserer AGB. Das begrenzt dein Risiko auf den Zeitaufwand, nicht auf das Budget.

Was wir nicht machen: Preise nennen, bevor wir wissen, um welche Rollen, welche Standorte und welchen Radius es geht. Das wären geratene Zahlen, und danach müsste einer von beiden zurückrudern.

Schnittplatz im Büro von HELLO AD!
Kampagnenauswertung am Bildschirm
Aufnahme im Büro von HELLO AD!

Fazit

Social-Recruiting-Kosten bestehen aus Produktion, Werbebudget, Betreuung und deiner eigenen Zeit. Wie hoch sie ausfallen, hängt vor allem an der Zahl der Rollen und Standorte, am Radius und an der Wettbewerbsdichte deiner Region.

Bewerte die Maßnahme über die Kosten pro Einstellung im Quartal — und stell sie dem gegenüber, was dich die offene Stelle im selben Zeitraum gekostet hätte. Diese beiden Zahlen sagen mehr aus als jeder Branchenwert.

Für eine konkrete Zahl zu deinem Fall brauchen wir 15 Minuten: welche Rollen, welche Standorte, welcher Radius. Danach bekommst du einen belastbaren Rahmen statt einer Spanne.

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Häufige Fragen

Was kostet Social Recruiting?+

Das hängt an vier Faktoren: Anzahl der Rollen, Anzahl der Standorte, Größe des Einzugsgebiets und Wettbewerbsdichte in deiner Region. Die Kosten bestehen aus einmaliger Produktion, laufendem Werbebudget an die Plattformen und der Betreuung von Kampagne und Bewerberfunnel. Eine seriöse Zahl lässt sich erst nennen, wenn diese vier Punkte geklärt sind.

Wie berechne ich die Kosten pro Einstellung?+

Addiere für einen Zeitraum von mindestens einem Quartal alle Kosten — anteilige Produktion, Werbebudget, Betreuung und die eigenen Stunden — und teile sie durch die Zahl der tatsächlichen Vertragsunterschriften. Bewerbungen und Gespräche zählen dabei nicht als Ergebnis.

Ist Social Recruiting günstiger als ein Personalvermittler?+

Es ist anders strukturiert. Ein Vermittler rechnet üblicherweise ein Erfolgshonorar als Anteil am Jahresgehalt ab — der Betrag fällt pro Besetzung an und ist danach verbraucht. Social Recruiting kostet pro Zeitraum, erreicht auch Menschen mit Job und hinterlässt Videomaterial und eine eingespielte Kampagne, die beim nächsten Bedarf sofort wieder laufen.

Wie hoch sollte das Werbebudget sein?+

So hoch, dass deine Zielgruppe im gewählten Radius die Videos mehrfach sieht. Ein zu kleines Budget verteilt sich auf zu viele Menschen und löst bei niemandem eine Entscheidung aus. Die sinnvolle Höhe ergibt sich aus der Größe der Zielgruppe im Umkreis, nicht aus einem Prozentsatz vom Umsatz.

Was passiert, wenn keine Bewerbungen kommen?+

Dann greift unsere Zufriedenheitsgarantie: Kommt innerhalb von 30 Tagen ab Kampagnenstart keine einzige vorqualifizierte Bewerbung, erstatten wir Starterzahlung und Monatszahlung. Die genauen Bedingungen stehen in Ziffer 30 bis 33 unserer AGB.

Warum stehen im Netz Cost-per-Hire-Werte von 4.500 Euro?+

Weil sie von Anbieter zu Anbieter weitergereicht werden, ohne dass eine belastbare Erhebung dahintersteht. Die kursierenden Werte schwanken zwischen unter 2.000 und über 10.000 Euro. Für eine Entscheidung ist deine eigene Rechnung aus dem letzten Jahr aussagekräftiger als jeder dieser Durchschnittswerte.

Der erste Schritt ist ein Gespräch — keine Präsentation

In 15 Minuten klären wir, was du gewinnen willst — Aufträge oder Mitarbeiter — und ob unser Weg zu deinem Betrieb passt. Du bekommst eine Einschätzung, die du auch ohne uns nutzen kannst.