Die einzige Kennzahl, die zählt: Kosten pro Einstellung
Teile alle Kosten eines Zeitraums durch die Zahl der Einstellungen in diesem Zeitraum. Alles andere — Klickpreise, Reichweite, Kosten pro Bewerbung — sind Zwischengrößen, die dir nicht sagen, ob sich die Maßnahme gerechnet hat.
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Schritt 1: Zeitraum festlegen
Mindestens ein Quartal. Bei kürzeren Zeiträumen verzerrt eine einzelne Einstellung das Ergebnis komplett.
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Schritt 2: Alle Kosten addieren
Produktion anteilig auf die Nutzungsdauer, Werbebudget, Betreuung, interne Stunden mit einem realistischen Stundensatz.
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Schritt 3: Einstellungen zählen
Nur tatsächliche Vertragsunterschriften. Bewerbungen und Gespräche sind Zwischenschritte, keine Ergebnisse.
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Schritt 4: Teilen
Kosten geteilt durch Einstellungen. Das ist deine Kosten-pro-Einstellung für diesen Kanal.
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Schritt 5: Gegenrechnen
Was hätte dich die Stelle gekostet, wenn sie das Quartal über offen geblieben wäre? Rechne mit entgangenem Deckungsbeitrag, abgelehnten Aufträgen und Überstunden der anderen — nicht mit dem Gehalt.
Schritt 5 wird fast immer ausgelassen, dabei entscheidet er über die ganze Bewertung. Eine Besetzung, die dich einen fünfstelligen Betrag kostet, ist günstig, wenn der stehende LKW oder die abgelehnten Aufträge mehr gekostet hätten. Und sie ist teuer, wenn die Stelle in Wahrheit ein halbes Jahr ohne Folgen offen bleiben konnte.
Für Schritt 5 haben wir ein Werkzeug gebaut: Der Vakanzkosten-Rechner zeigt dir mit deinen eigenen Zahlen, was eine offene Stelle pro Monat und pro Tag kostet. Er rechnet ohne Branchendurchschnitte und schickt nichts an uns.
Zu kursierenden Pauschalwerten für Kosten pro Einstellung solltest du vorsichtig sein. Die Zahlen, die im Netz herumgereicht werden, stammen häufig aus Sekundärquellen ohne nachvollziehbare Erhebung und schwanken um den Faktor fünf. Deine eigene Rechnung ist belastbarer als jeder Branchenwert.
Was bei uns im Leistungsumfang steckt
Bei HELLO AD! sind Konzept, Drehtag, Schnitt, Kampagnenaufbau, Aussteuerung, Bewerberfunnel, Vorqualifizierung und Reporting enthalten. Die Videoproduktion läuft im eigenen Haus, es wird nichts an Dritte weitergereicht.
Der Ablauf ist immer derselbe: Kick-off zur Zielgruppe und zu den Mindestkriterien, Drehtag bei dir im Betrieb, Schnitt in mehreren Varianten, Aufbau von Kampagne und Bewerberstrecke, dann laufende Aussteuerung und Vorauswahl der Bewerbungen. Du führst die Gespräche mit denen, die durch die Vorqualifizierung gekommen sind.
Dazu kommt eine Zufriedenheitsgarantie: Kommt innerhalb von 30 Tagen ab Kampagnenstart keine einzige vorqualifizierte Bewerbung, erstatten wir Starterzahlung und Monatszahlung. Die Bedingungen stehen in Ziffer 30 bis 33 unserer AGB. Das begrenzt dein Risiko auf den Zeitaufwand, nicht auf das Budget.
Was wir nicht machen: Preise nennen, bevor wir wissen, um welche Rollen, welche Standorte und welchen Radius es geht. Das wären geratene Zahlen, und danach müsste einer von beiden zurückrudern.





Social Recruiting Kosten: woraus sie sich zusammensetzen
Social-Recruiting-Kosten bestehen aus vier Posten: einmalige Produktion, laufendes Werbebudget an die Plattformen, Betreuung von Kampagne und Bewerberfunnel sowie die eigene Zeit im Betrieb. Nur der zweite Posten fließt an Meta, Google oder TikTok.
1. Produktion — einmalig
Konzept, Drehtag im Betrieb, Schnitt und Varianten für verschiedene Plattformen. Fällt einmal an und lässt sich über Monate nutzen. Der größte Kostentreiber hier sind Anzahl der Standorte und Anzahl der Rollen, nicht die Länge des Drehtags.
2. Werbebudget — laufend
Das Geld, das direkt an die Plattformen geht. Es bestimmt, wie oft deine Zielgruppe dein Video sieht. Zu klein gewählt bedeutet: Die Kampagne wird nie oft genug ausgespielt, um eine Entscheidung auszulösen. Dieser Posten skaliert mit Radius und Zielgruppengröße.
3. Betreuung — laufend
Aufbau und Steuerung der Kampagne, Bewerberfunnel, Vorqualifizierung, Reporting und Nachsteuern. Das ist die Arbeit, die darüber entscheidet, ob aus Reichweite Bewerbungen werden.
4. Deine eigene Zeit — oft übersehen
Kick-off, Drehtag, Freigaben und vor allem die Gespräche mit den vorqualifizierten Bewerbern. Diese Stunden gehören in jede ehrliche Rechnung, sonst sieht jede externe Lösung künstlich günstig aus.