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Was kostet dich die offene Stelle — pro Monat und pro Tag?

Die meisten Betriebe kennen die Kosten einer Besetzung, aber nicht die Kosten des Wartens. Dabei ist die zweite Zahl fast immer die größere. Trag deine eigenen Werte ein — der Rechner nutzt keine Branchendurchschnitte und schickt nichts an uns.

Stellen
Monate

Bei einem Fahrer die Tourenleistung, bei einem Monteur die abgerechneten Stunden, in der Fertigung der Ausstoß einer Schicht.

%

Nicht der Gewinn, sondern was nach den direkten Kosten der Leistung übrig bleibt. Im Zweifel eher niedrig ansetzen.

Stunden

Inklusive Zuschlägen und Arbeitgeberanteil.

Was die Zahl nicht enthält

In Wirklichkeit ist es meistens teurer

Der Rechner bleibt bewusst bei dem, was sich sauber beziffern lässt. Nicht enthalten sind die Kosten, die erst später sichtbar werden: der Auftraggeber, der nach der zweiten verspäteten Lieferung ein Vergleichsangebot einholt. Der Mitarbeiter, der nach dem dritten Monat Dauerüberstunden selbst kündigt — und aus einer offenen Stelle zwei macht.

Auch die Aufwände der Suche fehlen: Anzeigenkosten, die Zeit für Sichtung und Gespräche, Provisionen an Vermittler. Wer diese Posten mitrechnet, kommt regelmäßig auf das Doppelte des angezeigten Werts.

Deshalb ist die Zahl oben eine Untergrenze, kein Schätzwert nach oben. Sie reicht für die Entscheidung, um die es geht: Ist Warten günstiger als Handeln?

Fragen zum Vakanzkosten-Rechner

Was sind Vakanzkosten?+

Vakanzkosten sind die Kosten, die entstehen, solange eine Stelle unbesetzt bleibt. Sie bestehen aus zwei Teilen: dem Deckungsbeitrag, den die fehlende Kraft erwirtschaftet hätte, und den Mehrkosten, die entstehen, weil das übrige Team die Lücke auffängt — meist über Überstunden. Nicht enthalten sind Folgekosten wie verlorene Kunden oder Kündigungen durch Überlastung.

Wie rechnet dieser Vakanzkosten-Rechner?+

Entgangener Deckungsbeitrag = Monatsumsatz der Stelle × Deckungsbeitrag in Prozent × Anzahl der Stellen × Monate. Dazu kommen Überstunden × Stundenkosten × Monate. Es fließen ausschließlich deine eigenen Eingaben ein — keine Branchendurchschnitte, keine Annahmen von uns.

Warum nehmt ihr keinen Branchendurchschnitt?+

Weil die kursierenden Pauschalwerte für Vakanzkosten und Cost-per-Hire sich nicht an einer Primärquelle belegen lassen. Sie werden zwischen Anbietern weitergereicht und schwanken um den Faktor fünf. Deine eigene Rechnung ist belastbarer als jeder dieser Werte.

Welchen Deckungsbeitrag soll ich ansetzen?+

Nicht den Gewinn, sondern das, was nach den direkten Kosten der Leistung übrig bleibt — also ohne Löhne für die Stelle selbst, aber vor Verwaltung, Miete und Abschreibungen. Wenn du unsicher bist, setz den Wert eher zu niedrig als zu hoch an. Die Zahl ist auch dann noch groß genug.

Werden meine Eingaben gespeichert?+

Nein. Die Rechnung läuft vollständig in deinem Browser. Es gibt kein Formular, das abgeschickt wird, keine Übertragung an einen Server und keine Auswertung. Du kannst die Seite auch offline nutzen, sobald sie geladen ist.

Was mache ich mit dem Ergebnis?+

Stell es dem gegenüber, was eine Besetzung kosten würde. Wenn eine offene Stelle dich pro Monat mehr kostet als die Maßnahme, die sie besetzt, ist die Entscheidung einfach. Genau diese Gegenrechnung machen wir im Erstgespräch mit dir — mit deinen Zahlen, nicht mit unseren.

Rechne unsere Kosten dagegen

Im Erstgespräch stellen wir deiner Zahl gegenüber, was eine Besetzung über uns kosten würde. Wenn sich das nicht rechnet, sagen wir das.